Sharing. Money

Vortrags-/Debattenreihe
Ist Geld noch Mittel zum Zweck? Die Ungleichheit bei der Verteilung des Vermögens in der Gesellschaft ist groß. Und auch die natürlichen Ressourcen sind endlich. Ist die Sharing Economy eine Alternative zur bestehenden Wirtschaftsform? Die Idee von Tauschen und Teilen auf privater Basis findet großen Zuspruch, aber auch Konzerne erkennen darin ein ertragreiches Geschäftsmodell.

Mit der Reihe "Sharing. Money" diskutiert die Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, die GLS Bank Stuttgart und die Stadtbibliothek Stuttgart die Idee der Sharing Economy und stellt die Frage wer davon letztlich profitiert.

Eine Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Stuttgart und der GLS Bank.
Die Reihe wird im Herbst fortgeführt.

Veranstaltungsort:
Stadtbibliothek, Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart
Eintritt: 5 € | ermäßigt 3 €

Anmeldung oder Tel. 0711 216-91100, -96527


Fr, 24. April 2014, 20 Uhr

Geld. Die neuen Spielregeln
Eine alternative Geldordnung für eine faire Wirtschaft
Vortrag, Kommentar und Diskussion

Mit Christian Felber

Geld sollte uns dienen und uns das Leben erleichtern. Doch stattdessen:
Staatsschuldenkrise, Systembanken, Währungsspekulationen, Steueroasen. Geld dient den wenig Reichen und beherrscht das Leben der Vielen. Christian Felber, der mit der "Gemeinwohl-Ökonomie", für Furore sorgte, plädiert daher dafür, dass Menschen in einem demokratischen Gemeinwesen die Spielregeln, nach denen Geld in Umlauf kommt und verwendet wird, selbst und neu bestimmen.

Mit der Reihe "Sharing. Money" diskutiert die Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, die GLS Bank Stuttgart und die Stadtbibliothek Stuttgart die Idee der Sharing Economy und stellt die Frage wer davon letztlich profitiert.

Moderation:
Susanne Preuß, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Kommentar:
Muhterem Aras, finanzpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion
Dr. Martin Kastrup, Finanzdezernent der Ev. Landeskirche in BAden-Württemberg


Di, 23. Juni, 20 Uhr

Sharing Economy - Alternative zum Kapitalismus?
Vortrag, Kommentar und Diskussion

Mit Ulrike Herrmann
Der Kapitalismus ist ein System, das Wachstum erzeugt - aber auch benötigt. Ohne Wachstum bricht das derzeitige Wirtschatssystem chaotisch zusammen. Gleichzeitig ist aber klar: Unendliches Wachstum kann es in einer endlichen Welt nicht geben. Ulrike Herrmann, Wirtscahftsredakteurin der taz, fragt daher: Kann die Sharing Ecenomy einen Ausweg bieten? Kann sie den Kapitalismus überwinden, ohne dass es zu tiefen und gefährlichen Krisen kommt?

Moderation:
Carla Sappok, SWR

Kommentar:
Dr. Bernd Villhauer, Geschäftsführer des Weltethos-Instituts an der Universität Tübingen
Dr. Christian Marquardt, Zentrale Stelle im Ministerium für Ländlichen Raum und verbraucherschutz Baden-Württemberg