50 Frauen aus Georgien

Ausstellung

Sie waren Lehrerinnen, Schauspielerinnen, Sportlerinnen, Aktivistinnen. Viele von ihnen wurden bereits im 19. Jahrhundert geboren. Gemeinsam ist ihnen der Einsatz für einen besseren Status von Frauen und für mehr Frauenrechte. Die Ausstellung geht zurück auf ein Forschungsprojekt des Regionalbüros Südkaukasus der Heinrich-Böll-Stiftung. Nino Lejava und ihrem Team ist es mit diesem Projekt gelungen, die Biografien von 50 faszinierenden Frauen dem Vergessen zu entreißen und auf diesem Weg auch die tragische Geschichte Georgiens im 20. Jahrhundert lebendig werden zu lassen. So ergibt sich ein Zugang zur Geschichte aus der Perspektive derjenigen, die als Schriftstellerinnen, Künstlerinnen, Politikerinnen oder Sportlerinnen die Ideen von Emanzipation und Gleichberechtigung verbreitet haben und oft genug selbst zu Opfern der großen politischen Umwälzungen wurden, die Georgien in besonderem Maße betrafen.

Vernissage im Rahmen der Veranstaltung zum Internationalen Frauentags.

Begrüßung: Heike Schiller, Vorsitzende Heinrich Böll Stiftung BW

Einführung: Nino Lejava, Leiterin des Regionalbüros Südkaukasus der Heinrich Böll Stiftung, Tiflis – zugeschaltet via skype

So, 8. März, 11-13 Uhr
VHS Schwäbisch Gmünd

Münsterplatz 15, Foyer

Ausstellung vom 8.3.-27.3.15
Gmünder VHS, Münsterplatz 15, Foyer

In Kooperation mit der Schwäbisch Gmünder Volkshochschule e.V.